Reiseberichte:
Hermann Evers

 

Besteigung des Kilimandscharo im Februar 1993


Am 13. Februar 1993 landeten wir in Nairobi. Dort standen Geländewagen bereit, um uns nach Oloitokitok, einem Bergdorf am Fuße des Kilimandscharo zu bringen. In Nairobi stießen noch zwei Mann, Alex und Gerhard, zu uns, die zuvor den 5.190 Meter hohen Ruwenzori in Uganda bestiegen hatten. 

Da die Bevölkerungsprobleme im Kilimandscharomassiv und darum ähnlich wie in Uganda, Ruanda und Burundi sind, könnte es auch hier bald zu Bürgerkriegen, Seuchen und Massakern kommen; mit Auswirkungen auf den Tourismus wie in den westlich des Viktoriasees gelegenen Teilen Ostafrikas.

In immer mehr Gebieten Afrikas wird Reisen wohl so gefährlich werden wie vor der Kolonialzeit. Damals behalfen sich die Kartographen damit, dass sie in die „weißen Flecken" schrieben „Hic sunt leones". In Zukunft wird man auf derartige romantische Arabesken verzichten müssen, da die Eingeborenen in den Bürgerkriegsgebieten dank der ihnen jetzt zur Verfügung stehenden Waffen Berggorillas, Löwen, Nashörner et alii ausrotten werden

Hans Meyer bezwang den Kibo, so heißt der höchste Berg des Kilimandscharomassivs, als erster. Als er im Juni 1887 „das wundersame Bergbild" von Ferne erblickte, schrieb er in sein Tagebuch:

„Man mag tage- und wochenlang das sichere Eintreten eines Ereignisses erwartet haben und noch so gefasst dem nahenden entgegensehen, es packt uns doch mit unwiderstehlicher Gewalt, wenn es mit einmal zur Tatsache wird. So ergriff mich hier die plötzliche Erscheinung des sehnlich erstrebten Zieles des Kilima Ndscharo. Über den Wolken strahlt plötzlich aus dem Himmelsblau ein erhabenes Bergbild in schneeblendender Weiße hervor wie eine Erscheinung aus einer anderen Welt. Es ist der Kibo, der Hauptgipfel des Kilima Ndscharo. Welche Gegensätze sind in diesem Bild harmonisch vereint! Hier unten die Glut des Äquators und tropisches Leben, dort oben die Eisluft der Pole, die überirdische Ruhe einer gewaltigen Hochgebirgsnatur."

Unsere Empfindungen waren ähnlich.

Trotz mehrerer Reifenwechsel und Umwege - wegen kräftiger vorangegangener Regenfälle war die Piste zum Teil unbefahrbar -, erreichten wir unser Ziel noch vor Sonnenuntergang. Da sich der tief gelegene Amboseli-Nationalpark, Ziel unserer ersten Etappe, in einen See verwandelt hatte, unternahm die Hüttenwirtin, sie hieß Beatrice, mit ihren Helfern am nächsten Tag einen Ausflug in die Umgebung, wo es neben einem Massaikraal auch Nilpferde gab. Die Eingeborenen bewarfen die in einem Teich dümpelnden Tiere mit Steinen, um sie so zu aktivieren.

Matthias, ein Gynäkologe aus Stralsund, zeigte uns einen Spreizvogel. Er heiße so, weil er nicht fliegen, sondern nur spreizbeinig schreiten könne. Als der Vogel dann doch fort flog, dachte ich an Immanuel Kant, dessen Kenntnisse der Tropen - ähnlich wie die der Mitteldeutschen bis 1990 -, auch nur theoretischer Natur waren. Immerhin hatte Matthias die drei Jahre seit der Wende so gut genutzt, dass er sich mit Frau und Sohn eine derartige Tour nebst exzellenter Ausrüstung leisten konnte.

Am folgenden Tage brachte uns Beatrice nach Rongai an der Grenze zu Tanganjika. Dort war der Reisegesellschaft die exklusive Nutzung eines kleinen Grenzüberganges gestattet worden. Bis Ende 1992 war die Grenze gesperrt. Die sozialistische Regierung des Julius Nyere wollte sich auf diese Weise das Monopol über den Berg sichern und die Touristen zwingen, von Tansania aus aufzusteigen. So kam es, dass wir eine der ersten Gruppen waren, die den Kibo von Nord nach Süd überqueren konnten.

Ich verabschiedete Beatrice mit einem kleinen Gedicht, das mit folgenden Zeilen endete:

In the desert roars the gnu

in our hearts roars only you

whenever you come to Germany

Beatrice, you must visit me.

Zum Glück setzte die Wirtin diese Aufforderung - jedenfalls bis jetzt -, nicht in die Tat um.

Ob meiner laudatio wurde ich zum Führer der Gruppe ernannt und erhielt den nom de guerre „Jambo Papa".

Kraft meines neuen Amtes wurde ich mit 26 Eingeborenen konfrontiert, die unter Aufsicht eines Inders am Rande des Dschungels lagerten.

Unsere Reiseleitung im fernen München hatte uns wohl mitgeteilt, welche Beträge wir Trägern und Führern maximal zahlen sollten; wir hatten jedoch keinerlei Instruktionen hinsichtlich der Zahl und Struktur unserer Hilfstruppe erhalten. So musste ich in den saueren Apfel beißen und neben dem „Chief Guide" drei „Assistant Guides", neben dem „Cook" einen „Assistant Cook" und neben 13 Trägern sechs „Assistant Porters" heuern. Zum Glück akzeptierten alle Bergkameraden die von mir vereinbarten Zahlungen.

Der erste Tag unseres Aufstiegs führte uns zu einer etwa 2.800 Meter hoch gelegenen Höhle, in der die Eingeborenen übernachteten und kochten. Die Dioxinwerte dort müssen gigantische Dimensionen erreicht, aber offensichtlich keinem geschadet haben.

Karl-Heinz musste wegen Magenbeschwerden umkehren.

Am zweiten Tage verließen wir den Zedernwald und marschierten durch eine immer karger werdende Heide bis zu einer etwa 3.800 Meter hoch gelegenen zweiten Höhle.

Wohl als Folge der vorangegangenen Regenfälle war der Kibo seit unserer Ankunft in Nairobi frei von Wolken, so dass wir die ganze Zeit über den schneebedeckten Gipfel vor uns sahen. Anders als beim Mont Blanc und vielen anderen Alpengipfeln wurde er nicht durch Vorberge verdeckt.

Ähnliches Glück muß auch der schwäbische Missionar Johannes Rebmann aus Leonberg gehabt haben, der anno 1848 als erster Europäer den Kibo zu Gesicht bekam. Er hatte sich in Mombasa einer Karawane angeschlossen.

Die Eingeborenen erzählten ihm, daß der Berg von Geistern bewohnt sei. Diese, die Dschins, ließen die Körper der Menschen, die es wagten, das „Silber" des Berges zu rauben, durch den Zauber eines weißen Pulvers erstarren. Wer trotzdem in den Besitz des Silbers gelange, dem würde der Berggeist Ndscharo dasselbe in Wasser verwandeln. Rebmann schreibt:

„Wir sahen die Berge von Dschagga immer deutlicher, bis ich den Gipfel von einem derselben, mit einer auffallend weißen Wolke bedeckt, zu sehen glaubte. Es wurde mir ebenso klar als gewiss, dass dies nichts anderes sein konnte als Schnee."

Mit dieser Erzählung stimmt überein, daß der Kilimandscharo ursprünglich in zwei Wörtern geschrieben wurde - Kilima Ndscharo - was in Kisuaheli „Berg des bösen Geistes“ heißt.

Ferner passt zu Rebmanns Beschreibung des Kibos, daß dieser in. der Sprache der zum Bantuvolk gehörenden Dschaggas „der Helle" heißt.

Weniger überzeugend ist dagegen, was Hemingway in „Schnee auf dem Kilimandscharo" schreibt:

„Der westliche Gipfel heißt bei den Massai Ngäja Ngäi, das Haus Gottes. Dicht unter dem westlichen Gipfel liegt das ausgedörrte und gefrorene Gerippe eines Leoparden."

Unglücklicherweise war Rebmann kurzsichtig. Als sich dies herumsprach, wurden seine Erzählungen vollends unglaubwürdig. Insbesondere erschien es Alexander von Humbold unglaubhaft, dass es am Äquator einen schneebedeckten Berg geben sollte.

Erst nachdem im Jahre 1862 der später von räuberischen Somalis ermordete Baron von der Decken bis auf 4.200 Meter Höhe gelangte, begann man, den Berichten Rebmanns Glauben zu schenken.

1871 erreichte ein englischer Missionar eine Höhe von 4.400 Metern, um dann auf dem Rückweg gleichfalls umgebracht zu werden.

1887 gelangte Hans Meyer, dessen Großvater das Große Konversationslexikon geschaffen hatte, auf 5.500 Meter Höhe.

Ein zweiter Versuch im Jahre 1888 endete vorzeitig. Meyer schreibt:

„Sie schlugen uns nieder, legten uns in Ketten und misshandelten uns; bis der Araberscheich Buschiri (er wurde später von den Deutschen gehängt) sich endlich dazu verstand, uns gegen ein hohes Lösegeld freizugeben ....Die für einen Unterhalt von 230 Mann bestimmten Waren und Vorräte waren verloren." :

Erst ein dritter Anlauf - zusammen mit dem Salzburger Bergführer Ludwig Purtscheller -, führte ihn auf den Gipfel den er Kaiser-Wilhelm-Spitze taufte.

Als er übrigens neun Jahre später erneut den Kibo bestieg, entdeckte er, daß ein beträchtlicher Teil der Eismassen abgeschmolzen war. Der Rückgang der Gletscher scheint also bereits damals im Gange gewesen zu sein.

Am dritten Tage erreichten wir die 4.270 Meter hochgelegene Kibohütte. Hier zahlte ich die sechs Hilfsträger aus, die mit den nun nicht mehr benötigten Zelten zurückkehrten. Jeder erhielt 7 US-Dollar für die Plackerei.

Misstrauisch inspizierte ich mehrere einrädrige Karren, die an der Außenseite der Hütte hingen. Mit ihnen können wohl nur Tote abtransportiert werden. Wer beim Beginn des Transportes noch leben sollte, wird gewiss auf dem Weg zu der 15 km entfernten Horombohütte seinen Geist aufgeben.

Am nächsten Morgen erhoben wir uns bald nach Mitternacht.

Kurz vorher war Karl-Heinz von zwei Trägem zu Tal gebracht worden. Er war, nachdem seine Magenbeschwerden dies zuließen, uns nachgestiegen hatte an einem Tag rund 2.000 Höhenmeter bewältigt und dabei zu wenig Wasser getrunken. Auf diese Weise war wahrscheinlich sein Blut zu dick geworden und ein Lungenödem entstanden. Je dicker das Blut wird, desto schwerer kann das Herz den Kreislauf des Blutes aufrechterhalten, so dass das Blut immer weniger Sauerstoff erhält und immer dicker wird.

Da die Touristen aufgrund der Vergreisung der Europäer von Jahr zu Jahr älter werden, wird es am Kibo wohl immer häufiger zu Ausfällen kommen. In der Waagerechten - insbesondere im Tiefschlaf -, will die Lunge ihr Arbeitspensum wie gewohnt reduzieren. Das führt in Höhen von über 4.000 Metern bei Nichtadaptierten zu Sauerstoffmangel.

Ich nahm lediglich eine Tasse Kakao und zwei Aspirintabletten zu mir. Dies stellte sich kurz nach dem um 2.00 Uhr beginnenden Aufstieg als Fehler heraus.

In der über 4.650 Meter hoch gelegenen Hans-Meyer-Höhle rasteten wir. Die Höhle diente Hans Meyer als Biwak in der Nacht vor der Erstbesteigung im Oktober 1889. Allerdings war der Aufstieg wegen eines überhängenden Eiswulstes für ihn wesentlich schwieriger als für uns, da der Kibo inzwischen bis zum Kraterrand eisfrei geworden ist.

Als ich in der Meyer-Höhle eine weitere Aspirinpille einnahm, begann alsbald mein Magen zu revoltieren. Ich versuchte unauffällig, schließlich war ich der „Jambo-Papa", meinen Mageninhalt loszuwerden, wurde aber von dem hinter mir steigenden Gerhard, einem Apotheker, ertappt. Er diagnostizierte mittels seiner Stirnlampe: „Hermann, du kotzt ja Blut. Du musst sofort runter". Darauf konsultierte ich die hinter mir steigende Ulrike, eine Ärztin. Sie bestätigte, dass Aspirin Magenbluten verursachen könne.

Eingedenk meines Renate gegebenen Versprechens, keine lebensgefährlichen Risiken einzugehen, stieg ich ab. Begleitet von Gabriel, einem der drei Hilfsführer, der als einziger leidlich Englisch sprach, erwartete ich in Höhe der Meyer-Höhle den Aufgang der Sonne. Unter mir lag der 5.353 Meter hohe Mavenzi. Ich wollte unbedingt mein „Flaggenfoto" machen. Während es dämmerte, dämmerte mir, daß die rötlichen Kleckse im Schnee die Reste des Kakaos waren und dass Aspirin nicht schon nach wenigen Minuten, sondern frühestens nach einigen Wochen oder Monate Magen¬bluten verursachen kann. Ich beschloss, meine Lebensregel Nummer Drei „niemals Eingeborene befragen", um den Zusatz zu ergänzen „Glaube keinem Arzt und keinem Apotheker

ich tröstete mich damit, daß auch Sir Edmund Hillary, der Erstbesteiger des Mount Everest und der NASA-Astronaut Armstrong vor Erreichen des Kraterrandes umkehren mußten und pflichtete folgender Schlußfolgerung Meyers bei:

„Davon, ob und wie sich der Reisende mit dem Unerwarteten abzufinden weiß, hängen zum guten Teil Verlauf und Erfolg der Expedition ab. Alles übrige - und das Übrige ist auch noch sehr groß - bleibt Glückssache".

Die Zeit bis zum Sonnenaufgang zog sich hin. Gabriel fror in seiner ungenügend vor Kälte schützenden Kleidung gewaltig. Ich mußte ihm mehr and mehr bieten, um ihn zum Bleiben zu bewegen. Schließlich waren wir bei 10 US-Dollar angelangt, als die zunächst vom Mavenzi abgehaltenen Sonnenstrahlen uns erreichten und Gabriel aufzutauen begann,

Da Gabriel leidlich englisch sprach, konnte ich ihn durch allerlei Geschichten und Witze bis zum Sonnenaufgang bei Laune halten. Am meisten erstaunte ihn - einen Katholiken -, dass ich, nach meiner Religionszugehörigkeit befragt, mich als heathen, also als Heide, bezeichnete. Hätte ich mich als Kannibale und Kopfjäger bezeichnet wäre seine Verwunderung wohl kaum größer gewesen.

Es heißt, dass die hier siedelnden Eingeborenen, die Dschaggas, den Kibo für den Wohnsitz der Geister verstorbener Männer und den Mavenzi für die Behausung der verstorbenen Frauen halten und demgemäß die Toten mit dem Gesicht nach dem einen oder anderen Gipfel hin bestatten.

Der aus schwarzem Basalt geformte Mavenzi soll in der Sprache der Dschaggas „der

Statt mit Uli auf der Kaiser-Wilhelm-Spitze» machte ich notgedrungen nun, nach Sonnenaufgang, auf Höhe der Hans-Meyer-Höhle mein „Gipfelfoto".

Ein mehr tot als lebendig abwärts wankender Brite machte - wie es schien mit letzter Kraft - ein Flaggenfoto von Gabriel und mir. Zum Dank erzählte ich dem Briten, dass Königin Viktoria ihrem Neffen Wilhelm den Kilimandscharo zum Geburtstag geschenkt habe. Er schien jedoch an derartigen historischen Feinheiten kein Interesse zu haben; fiel auch kurz nach dem Foto in den Schnee. Da es nun rasch wärmer wurde, ließen wir ihn liegen.

Uli war wegen Übelkeit in der Kibohütte geblieben.

Übrigens hatte Uli einen Vorgänger gleichen Nachnamens. Ein Walter von Ruckteschel deponierte 1914 an der Kaiser-Wilhelm-Spitze ein Gipfelbuch. Es wurde 1925 von einem Briten aus Kapstadt - sozusagen als Kriegsbeute -, kassiert und ist anscheinend seitdem unter Verschluss. Jedenfalls ist der höchste Gipfel Afrikas seitdem ohne Gipfelbuch!

Von der Kibohütte stiegen Uli, Steffi, Else und ich am gleichen Tage ab zu der auf 3.750 Meter Höhe gelegenen Petershütte.

Dort trank ich mein erstes Bier. Es kostete drei US-Dollar, also soviel, wie die Träger bekamen, die es hoch geschleppt hatten, für einen Tag Schwerarbeit bekommen. Es hätte jedoch keinem etwas genützt, wenn ich auf das Bier verzichtet hätte.

Es gibt wohl nur wenige Stellen auf der Welt, wo man an wenigen Tagen fünf Klimazonen durchsteigen kann - vorn tropischen Regenwald bis hinauf in die Region des ewigen Eises.

Zwischen 3.000 und 4.000 Meter Höhe sinkt die Temperatur nachts auf - 11° Celsius. Am Tage steigt sie dafür auf + 20 bis 30° Celsius an. Um sich diesen extremen kurzfristigen Temperaturveränderungen anzupassen, hat die Natur höchst merkwürdige' Pflanzen entwickelt. So die Riesensenecien - eine Variante des Kreuzkrautes. Sie werden bis zu 7 Meter hoch. Ihre Stämme gleichen Elefantenbeinen. Obendrauf sitzt eine Art Salatkopf. Den Schopf schließen sie nachts, um sich gegen Kälte zu schützen Diese Technik beherrscht auch die Riesenlobelie, die Meyer nach dem von den Somalis massakrierten von der Decken Lobelia Deckenii taufte. Ferner gibt es doppelt mannshohe Erika. Überall hängen gewaltige Bartflechten herab. Vor allem wegen des Heidekrauts gleicht die Landschaft einem riesigen Steingarten.

Meyer beschreibt die Senecien so:

„Aus einiger Entfernung glaubt man, in den mannshohen, von einem grauen Mantel abgestorbener Blätter umhüllten Stämmen lauter menschliche Gestalten zu sehen; und wenn wehender Nebel ihre Umrisse verschleiert, dann versteht man, warum ihre nächsten Artverwandten in den tropischen Anden Mönchskutten genannt werden."

Am nächsten Tag stiegen wir zu der 2.680 Meter hoch gelegenen Bismarck - alias Mandarahütte - ab. Es ging uns ähnlich wie Hans Meyer, der über den Abstieg schrieb:

„Beim Abstieg von hohen mühsam bestiegenen Bergen bin. ich mir immer wie ein leichtsinniger Verschwender vorgekommen, der das schwer errungene Gut in toller Laune verschleudert."

Hier, vor dem Abstieg durch den Regenwald, der - jedenfalls für die Träger mit ihren meist miserablen Schuhen -, unangenehmsten Strecke, wollten diese von mir ihr Geld oder zumindest einen Vorschuss erhalten.

Wohlweislich gab ich ihnen nichts. Andernfalls hätte die Gefahr bestanden, dass wir unser Gepäck hätten selbst tragen müssen.

Unsere Exkursion endete im 1.160 Meter hoch gelegenen Moshi, dem Endpunkt einei von den Deutschen gebauten zum Indischen Ozean führenden Eisenbahnlinie.




Informationen über den Autor















HOME